Drei Jahre, sechs Semester, ein Ziel: Dich auf den Beruf vorzubereiten. Nicht auf ein Diplom, sondern auf die Arbeit vor Publikum und Kamera.
Die Ausbildung am Bühnenraum erstreckt sich über drei Jahre und ist berufsbegleitend konzipiert. Der Unterricht findet an vier Tagen pro Woche statt, jeweils von 10 bis 16 Uhr. So bleibt Raum für Nebenjobs und eigene Projekte, ohne dass die Ausbildung darunter leidet.
Jede Klasse besteht aus maximal 14 Personen. Das ist keine Marketingaussage, sondern eine pädagogische Entscheidung. Schauspielunterricht funktioniert nur, wenn jede Person genug Raum bekommt, Fehler zu machen und daraus zu lernen.
Am Ende der Ausbildung steht ein öffentliches Absolventenvorsprechen, zu dem Casting-Direktorinnen, Agenturen und Regisseure eingeladen werden. In den letzten fünf Jahren haben über 90 Prozent unserer Absolventen innerhalb des ersten Jahres ein Engagement oder eine Agenturanbindung gefunden.
Dauer: 3 Jahre (6 Semester) berufsbegleitend
Unterricht: Mo - Do, 10:00 - 16:00 Uhr
Klassenstärke: max. 14 Personen
Kosten: 420 EUR / Monat (BAföG-fähig)
Start: Jedes Jahr im Oktober
Abschluss: Zertifikat & Absolventenvorsprechen
Vom Grundstudium zur Abschlussinszenierung.
Die ersten zwei Semester sind dem Handwerk gewidmet. Du arbeitest an Körper und Stimme, lernst die Grundlagen der Stanislawski-Methode und beginnst mit ersten Szenenübungen. Parallel läuft der Kameraunterricht, damit du von Anfang an beide Arbeitsweisen kennenlernst. Am Ende des ersten Jahres steht eine interne Werkschau.
Im zweiten Jahr wird es konkreter. Du erarbeitest ganze Rollen, nicht nur Szenen. Der Schwerpunkt verschiebt sich auf Figurenentwicklung, Improvisation und das Arbeiten in verschiedenen Stilrichtungen: Naturalismus, Episches Theater, Physical Theatre. Dazu kommt ein Praktikum an einem Berliner Theater oder bei einer Filmproduktion.
Das letzte Jahr ist die Vorbereitung auf den Beruf. Zwei Abschlussproduktionen (Bühne und Film), Vorsprechen-Training, Zusammenarbeit mit Gastregisseuren und das Absolventenvorsprechen vor Branchenpublikum. Parallel bekommst du Unterstützung bei Demoreels, Bewerbungen und dem Aufbau deines Netzwerks.
Was dich in den drei Jahren erwartet.
Arbeit an Szenen aus klassischen und zeitgenössischen Theatertexten. Partnerarbeit, Textanalyse, Probenprozess. Ab dem 3. Semester auch mit Regieführung durch Gastkräfte.
8 Std./WocheCasting-Szenen, Szenendreh mit Playback, Umgang mit Nahaufnahme und Totale. Zusammenarbeit mit Kameraleuten und einem eigenen Schnittplatz für die Analyse.
4 Std./WocheAtemtechnik nach Schlaffhorst-Andersen, Artikulation, Hochdeutsch, Dialektarbeit, Textinterpretation. Einzelunterricht alle zwei Wochen.
3 Std./WocheKörperarbeit nach Laban, Kontaktimprovisation, Bühnenkampf (nach BADC-Standard), Grundlagen Gesellschaftstanz, Alexander-Technik.
4 Std./WocheLangform und Kurzform, Ensemble-Training, Entwicklung eigener Szenen ohne Textvorlage. Wichtig für Spontanität und Reaktionsfähigkeit.
2 Std./WocheVon der griechischen Tragödie bis zum postdramatischen Theater. Stückanalyse, Regiestile, Dramentheorie. Ergänzt durch regelmäßige gemeinsame Theaterbesuche.
2 Std./WocheStimmbildung für Schauspieler, Musical-Grundlagen, Chansons und Liedinterpretation. Kein Sängerstudium, aber solide Grundlage für Vorsprechen.
1 Std./WocheCasting-Training, Agentursuche, GEMA/GVL/Künstlersozialkasse, Vertragswesen, Steuererklärung für Freischaffende, Demoreel-Erstellung.
Ab 5. SemesterIm 4. und 5. Semester entwickeln Studierende eigene kurze Theaterstücke und Kurzfilme. Betreuung durch Dozenten, Präsentation vor Publikum.
Ab 4. SemesterBewerbungsschluss für das Wintersemester 2026/27 ist der 30. Juni 2026.
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